Das Meer ist immer ein willkommenes Bild für die Bewegtheit (in) der Natur: Ebbe und Flut, ein Gehen und Kommen, eine Weite, wie sie in den Städten nicht zu finden ist, ein freier Himmel, ein freies Atmen. Stille findet sich nicht unbedingt – wenn die Wellen tosen, kann das ziemlich laut sein. Aber manchmal lässt sich dort das Besondere des Alleinseins erleben …

Die Herbst-Tagundnachtgleiche, das Äquinoktium, liegt hinter uns, die Dunkelheit wird sicht- und spürbarer, die letzte Wespe besucht mich hier beim Schreiben noch durchs geöffnete Fenster, dreht eine Runde im Zimmer und verschwindet wieder, unverrichteter Dinge.

Leben kleben

11.07.2019 | Farben

Herta Müller tut es, zahllose Künstlerinnen und Künstler tun es: Sie kleben, kleben Bilder und Wörter – und finden damit neue Verbindungen, stellen neue Zusammenhänge her. Hannah Höch tat es und gilt gar als Erfinderin der Collage (nur um mal einen Namen zu nennen, der nicht vergessen werden sollte).

Geburtstag!

18.04.2019 | Farben, Natur

Das blaue komma ist nun ziemlich genau ein Jahr alt! Die ersten Einträge veröffentlichte ich im April 2018. Ein Jahr ist vergangen, wieder ist April, wieder ist Frühling. Wir können ganz untätig sein – und die Zeit vergeht doch. Sie ist flüchtig. Nicht fassbar. Außer an Zeichen um uns herum.

„Es soll ja Leute geben, die nicht an den Gott der Poesie glauben. Aber ich weiß, dass er existiert.“ Das sagte Michael Krüger, der ehemalige Verleger des Hanser Verlages und selbst ein Dichter, in einem Interview mit dem Magazin brand eins (Ausgabe 11/2016).

Profilbild Edda Hattebier

 
Hier schreibt Edda Hattebier.

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