Die Kastanien fallen, die Blätter langsam auch, Spekulatiuskrümel rieseln in den Tee. Wehmütig Abschied nehmen von der üppigen Gartenblüte und vom Spätsommer …

Früher hieß es Tafel, heute heißt es Whiteboard: Wir schreiben etwas hin und wischen es wieder weg. – Das Flüchtige interessiert mich mehr als das Statische, das Filigrane mehr als das Kolossale …

Schmerz kann physisch sein oder psychisch oder beides zugleich. Wir befinden uns nach wie vor in einer schwierigen Zeit, die uns vielleicht als Verspannung im Nacken sitzt, uns Kopfschmerzen bereitet oder Trauer- und Verlustgefühle aktiviert …

Der Januar ist fast vorüber, eilig, eilig gehen die Tage und bescheren uns so einiges: Vielleicht haben wir schon Ärger gehabt, Langeweile oder Furcht erlebt oder eine große Freude. Hin und wieder im Laufe des Tages nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, wechsle meinen Platz und schaue einfach aus dem Fenster.

Während wir noch ganz eifrig unseren diversen Beschäftigungen nachgehen und sich die Vorweihnachtszeit vor uns auftut, die manche in Hektik versetzt, andere in Entzücken und wieder andere so gar nicht interessiert, zieht sich die Natur in ihre Ruhephase zurück. Sie hat für dieses Jahr genug getan und mit der großen Trockenheit ihre eigenen Anstrengungen erlebt.
Nur hier und da gönnt sie uns noch einen Tupfen Farbe …

Profilbild Edda Hattebier

 
Hier schreibt Edda Hattebier.

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